„Das macht Mama ganz traurig!“ – Erziehst du noch oder führst du schon?

hands of the parent and litlle child in field on road

Mit kaum einem anderen Thema in meinem Leben habe ich mich so intensiv auseinandergesetzt, wie mit „Führung“. Ich habe es gehasst, geführt zu werden und dennoch wollte ich unbedingt selber führen. Ein scheinbarer Zwiespalt, den ich als autonomer Mensch zunächst nicht verstand. Für viele bedeutet Führung nämlich, über andere zu verfügen und zu bestimmen. Machtmissbrauch durch eine falsch verstandene Rollenzuschreibung ist allgegenwärtig. Mein Autonomiebedürfnis in der Schule und später im Beruf waren ständig im Konflikt mit den Bestrebungen der sogenannten Respektpersonen. Man nennt sie so, doch sehr oft verhalten sich Menschen in Führungsrollen alles andere als respektvoll, vor allem aber führen sie nicht. Sie bestimmen, sie verfügen. Sie sind dabei aber weder Vorbild, noch Vertrauenspersonen.

Ich kenne auch die Situation, wenn jegliche Orientierung fehlt und ein Vakuum aus „Nichts“ und fehlender Sicherheit entsteht. Besonders dramatisch ist es, wenn dieses Nichts mit einem machtmissbräuchlichen Verständnis von Führung einhergeht. Leider ist es das, was am häufigsten vorkommt. Menschen fühlen sich dank ihrer Rollenzuschreibung mächtig, meinen über andere bestimmen und verfügen zu können und doch bleibt der vermeintlich Geführte Orientierungslos und verunsichert zurück.

Erziehung ist für mich oft ein Paradebeispiel hierfür. So wundert es mich nicht, dass es weitläufig verbreitet ist, dass Kinder Grenzen brauchen, um sich sicher zu fühlen und Orientierung zu finden. Welch ein Irrglaube! Sicherheit gewinnt der Mensch durch Verlässlichkeit und Vertrauen, Orientierung durch Vorbild und in authentischen Beziehungen, sicher nicht durch willkürliche Grenzsetzungen oder andere gut gemeinten Erziehungsmethoden. Dass gut gemeint nicht immer gut gemacht ist, ist ja hinlänglich bekannt…



Eltern haben gegenüber ihren Kindern sehr viel Macht und per se eine Führungsrolle inne

Es ist eine sehr komplexe, soziokulturell geprägte Rolle. Verunsicherungen und Unklarheiten über die Zuständigkeiten von Pflichten und Aufgaben liegen somit in der Natur der Sache. Verstärkt wird diese Verunsicherung nicht selten durch den Paradigmenwechsel von Erziehung zu Beziehung und dem damit einhergehenden Verzicht auf Machtmissbrauch. Viele Eltern weigern sich regelrecht zu führen. Sie haben Angst, dann ihre Macht zu missbrauchen und ihren Kindern auf diese Weise nicht mehr auf Augenhöhe zu begegnen oder aber sie wissen einfach nicht, wie führen ohne Machtmissbrauch geht.

Wir Eltern wurden mehrheitlich noch zum Folgen und zum Gehorsam erzogen, sei es zuhause oder in der Schule. Wir wurden nicht darauf vorbereitet zu führen und haben vor allem keine Vorbilder für eine Führung, bei der das Gegenüber als gleichwürdig betrachtet wird. Führung wird immer noch oft als eine Subjekt-Objekt-Beziehung verstanden und gelebt. Dabei geht es beim Verzicht auf Erziehung nicht um Verzicht auf Führung, sondern um eine Subjekt-Subjekt-Beziehung.



Ja, Kinder brauchen Orientierung

Sie brauchen aber dafür weder Grenzen, noch Willkür oder Erziehung. Sie brauchen Anerkennung und Wertschätzung sowie den gleichwürdigen Dialog mit authentischen, empathischen und an ihnen ehrlich interessierten Erwachsenen, die Verantwortung übernehmen können und auch mit sich selbst achtsam umzugehen wissen. Sie brauchen Verlässlichkeit und Geborgenheit, die ihnen den nötigen sicheren Rahmen geben, um sich selbstbestimmt und in Würde entfalten zu können. Kinder im Leben zu begleiten bedingt Offenheit, Kreativität und Flexibilität, denn sie brauchen Menschen mit echten Führungskompetenzen um sich. Im Grunde ist es eine sehr einfache Gleichung, denn wer führt, erzieht nicht. Alles andere ist Machtmissbrauch.

Und doch ist es alles andere als einfach, denn wir kennen uns ja selbst meist nicht. Und wer sich nicht kennt, kann keine authentischen Beziehungen leben, geschweige denn verantwortungsbewusst die Führung übernehmen. Die Erziehung, die wir einst „genossen“ haben, ließ hierfür keinen Raum. Wir lernten, was unsere Eltern und Lehrer von uns wollten, aber was wir selbst wollten, war entweder nicht relevant oder sogar unerwünscht. Schlimmer noch, einen Willen zu haben, ist heute noch ein Zeichen für Arroganz, Egoismus, fehlende Kooperationsfähigkeit oder sogar für soziale Inkompetenz. Nicht ohne Grund „lebt der Will hier nicht“. Wie soll aber ein Mensch ohne Willen für sich und seine Entscheidungen Verantwortung übernehmen können und so für sich authentisch und achtsam einstehen? An dieser Stelle betritt in der Regel der ominöse „man“ die Bühne und wir verstecken uns hinter Allgemeinplätzen und gesellschaftlichen Vorstellungen. „Das macht man eben so!“



Lernt euch kennen!

Die Elternschaft beinhaltet eine unglaubliche Chance. Es ist die Chance uns zu transformieren. Und diese Transformation führt uns zurück zu uns selbst. Wir können uns jederzeit dazu entscheiden. Weißt du also, wer du bist? Welche deine Stärken sind? Welche Vision du für dich und dein Leben hast? Welche Werte dir wirklich wichtig sind? Wo du heute stehst und wo du hinkommen willst? Nein? Dann solltest du dir die Zeit für dich nehmen und dich kennenlernen! Vielleicht ist ja mein Curriculum im kommenden Jahr dir eine Hilfe dabei. Wenn du mehr erfahren möchtest, kontaktiere mich oder trage dich für meinen Newsletter ein.

Klarheit über sich selbst erlaubt es uns, unsere Wünsche und Sorgen klar nach außen zu kommunizieren. Die Einsicht darüber, einen Willen zu haben und diesen ohne schlechtes Gewissen anzunehmen, erlaubt es uns außerdem, auch Anderen ihren Willen und ihre Bedürfnisse zuzugestehen. Wer sich annimmt, kann auch andere annehmen. Nur so sind authentische Beziehungen, getragen von Offenheit und Neugier, überhaupt möglich, denn alles andere ist ein gesellschaftlich geprägtes und anerzogenes Rollenspiel.



Authentizität statt Rollenspiel

Und da sind wir schon beim eigentlichen Problem: Wir spielen eine Rolle. Wir sind Eltern, Mütter oder Väter und haben somit einen Erziehungsauftrag. Sei es im rechtlichen oder im gesellschaftlichen Sinne. Dabei vergessen wir aber oft, dass wir Teil der Gesellschaft sind und diese mitgestalten, vor allem aber vergessen wir dabei oft, dass es um zwischenmenschliche Beziehungen geht. Um die Beziehung zu unseren Kindern. Kleine Menschen, die von uns abhängig sind, uns lieben und vertrauen. Menschen, die über keine, kaum oder wenig Lebenserfahrung verfügen, die aber durchaus kompetent sind und eine Würde sowie ein Recht auf Selbstbestimmung haben. Sie verdienen Respekt, Rücksichtnahme und Berücksichtigung!

Unsere Kinder haben das Recht auf authentische Beziehungen. Sie wollen uns kennenlernen, keine Marionetten gesellschaftlicher Ideen. Sie wollen nicht wissen, was „man“ macht, sondern was ihre Eltern denken und fühlen. Und das bedingt, dass wir Verantwortung übernehmen. Für uns, unsere Entscheidungen, Meinungen und Fehler. Doch oft haben wir Angst vor Verantwortung und verstecken uns lieber weiter hinter dem, was alle machen und das bedeutet in unserer Gesellschaft, das Verhalten unserer Kinder zu pathologisieren, sie mit Erwartungen zu erdrücken und sie so in die Verantwortung zu schieben. Eine Verantwortung, die ihnen nicht zusteht und die sie gar nicht tragen können.



Unsere Erwartungen stehen uns im Weg

Der Punkt dabei ist, dass pragmatische Lösungen für alltägliche Konflikte mit unseren Kindern sehr häufig an unseren Erwartungen und am Fehlen eines authentischen Dialogs scheitern. Wir spielen eine Rolle und weisen auch unseren Kindern eine solche zu. Doch sehr oft können sie die dazugehörenden Erwartungen gar nicht erfüllen oder sie bezahlen einen hohen Preis dafür. Dieses Dilemma lässt sich auflösen, indem wir aus der Rolle, die wir uns selbst zuweisen, aussteigen. Dies ermöglicht es uns, den Menschen uns gegenüber wirklich zu sehen und echte Beziehungen einzugehen. Dort vor uns steht nämlich nicht das Kind, welches lernen sollte, dass xyz. Dort steht unser Kind. Der Mensch, den wir so lieben und der uns, den Menschen hinter der Elternrolle, kennenlernen möchte.

Die Übernahme von Verantwortung bedeutet die Führung zu übernehmen. Haben wir Erwartungen an Andere, geben wir diese Verantwortung ab und schränken die Selbstbestimmung desjenigen ein, der für uns nun etwas zu erfüllen hat. Wir suchen nicht mehr aktiv nach Antworten, um das Problem, welches sich aufgetan hat, zu lösen, sondern wir suchen diese Antworten im Außen und somit im Verhalten unserer Kinder. Hier beginnt Erziehung. Wir werten uns und unsere Kinder dabei unbewusst ab. Uns, indem wir in eine Opferhaltung geraten und uns nicht mehr als selbstwirksam erleben, und unsere Kinder, indem wir ihnen die Schuld für das Problem zuweisen, weil sie unseren Erwartungen nicht entsprechen. Und um wieder in die vermeintliche Führungsposition zu kommen und dem falschen Verständnis von Verantwortung gerecht zu werden, setzen wir an dieser Stelle willkürlich Grenzen, erfinden unsinnige Regeln und bestrafen.

„Je weniger Menschen von ihren Ängsten und Begierden wissen und je mehr sie dem Zufall ihrer Kultur unterworfen sind, desto eher werden sie von Schuld statt Verantwortung sprechen. Je unreflektierter eine Gesellschaft handelt, desto schneller greift sie zur Strafe bevor sie nach Verantwortlichkeit fragt.“

Dr. med. Michael Depner



Schuldzuweisungen entbinden uns nicht von unserer Verantwortung

Bei anderen nach der Schuld zu suchen, aufgrund enttäuschter Erwartungen, verschleiert unsere Angst vor Verantwortung, eigener Selbstbestimmung und Selbständigkeit. Es ist der Versuch unseren eigenen Wert zu steigern. „Du machst die Mama traurig.“ ist ein Paradebeispiel solcher Mechanismen. Viele Eltern glauben, ihren Kindern damit ihre Gefühle authentisch mitzuteilen und merken nicht, dass sie hier ihren Kindern die Last einer Verantwortung zukommen lassen, für etwas, das sie niemals (!) verantworten können: unsere Gefühle. Wenn ein Kleinkind beispielsweise die Eltern haut, dann tut es womöglich im ersten Moment weh. Dann wäre ein „Aua“ eine mögliche authentische Reaktion. Vielleicht sogar ein „Hey, ich will nicht gehauen werden!“. Was dein Kind dir mit Hauen sagen möchte und wie du damit verantwortungsbewusst umgehen kannst, findest du hier.

Mit der Mitteilung, dass das Verhalten eines anderen uns traurig macht, werten wir den scheinbaren Verursacher ab, belegen diesen mit Schuld, übergeben ihm die Verantwortung und katapultieren uns selbst in die Opferrolle. Wir nehmen uns jegliche Handlungsfähigkeit und rücken das Verhalten des Kindes in den Fokus, welches sich dann zu ändern hat. Da offensichtliche Bestrafungen allgemein nicht mehr gerne gesehen werden, greifen viele auf subtilere Arten der Erziehung zurück. „Das macht Mama ganz traurig.“ ist nichts anderes als psychische Erpressung und verpflichtet das Kind zur Wiedergutmachung oder es wird in Schuld bleiben.



Erziehung steht Führung im Weg

Erwachsene meinen, mit Erziehung ihrer elterlichen Verantwortung beizukommen und zu führen. Erziehung sowie Schuldzuweisungen sind aber Ausdruck von fehlender Übernahme von Verantwortung. Wer andere für die eigenen Gefühle schuldig oder verantwortlich macht und das eigene Sein anderen anlastet, schiebt die Verantwortung nach außen. Wer keine Verantwortung übernimmt, wird entweder zum Opfer oder zum Täter. Ganz ungesehen bleibt dabei das Kind mit all seinen Bedürfnissen. Eine gleichwürdige Beziehung findet auf diese Weise nicht statt.

Erwachsene sind stets für die Qualität der Beziehung zum Kind verantwortlich. Kinder sind kompetent, können diese Verantwortung aber nicht tragen. Diese Last und die damit verbundenen erzieherischen Mechanismen schaden ihrer Entwicklung. Schuld ist ein destruktives Konstrukt, welches Bestrafungen legitimiert. Es geht somit auch nicht darum, Eltern Schuld zuzuweisen oder ihnen „Schuldgefühle zu machen“. Wie bereits erwähnt, ist das gar nicht möglich. Es geht einzig um Verantwortung. Auch für die eigenen Fehler, die dazugehören. Mit jedem Kind werden auch Eltern geboren. Auch wir haben zunächst keinerlei Erfahrung und haben ein Recht auf Fehler und Entwicklung. All das schafft, gepaart mit innerer Arbeit, Klarheit und somit eine Basis für eine authentische und gesunde Führung. Den Fokus sollten wir auf uns richten, anstatt auf das Verhalten unserer Kinder.

Um mit Jasper Juul abzuschließen:

„Der wichtigste Faktor bei diesem Veränderungsprozess heißt persönliche Autorität. Sie ist der beständigste Ersatz für die traditionelle auf Rollen basierende Autorität. Persönliche Autorität gründet sich auf Selbstwertgefühl, Selbsterkenntnis, Selbstachtung, Selbstvertrauen und auf unsere Fähigkeit, unsere persönlichen Werte und Grenzen ernst zu nehmen, ohne dabei der Versuchung zu erliegen, uns aufzublasen. Nicht zuletzt gründet sie sich auch auf unsere Fähigkeit, andere Menschen ernst zu nehmen und ihnen mit Empathie und Respekt zu begegnen.

Not easy. Unbestritten ist es leichter, sich auf [eine] Rolle […] zurückzuziehen, als mit der eigenen Persönlichkeit zu überzeugen.“

Saluditos & Axé

Eure

Aida S. de Rodriguez

 

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Literaturempfehlung zu diesen Artikel:

Jasper Juul: Leitwölfe sein: Liebevolle Führung in der Familie

Foto von Alekss, erworben bei Fotolia.

About The Author

Aida S. de Rodriguez

Aida ist Mutter eines Zwillingspärchens und eines ein Jahr jüngeren Sohnes. Ihre Kinder wachsen interkulturell, mehrsprachig sowie bedürfnisorientiert auf. Als Coach, Beraterin und Trainerin begleitet sie Menschen rund um die Themen Unerzogen, Selbstwirksamkeit, Transformationsprozesse und Diversity. Ihre Vision ist ein gleichwürdiges Miteinander aller Menschen. Dafür setzt sie sich für die Rechte von Kindern auf gewaltfreien Umgang sowie auf ein selbstbestimmtes Leben und Lernen ein.

5 Comments

  • Jennifer

    Reply Reply 8. November 2016

    Wieder ein toller Artikel. Ich liebe diese Sicht der Dinge. Erst vor kurzem bin ich auf die „unerzogen“ Theorie gestoßen und das Leben mit meiner Tochter(2) ist so viel entspannter geworden. Natürlich ist es nicht immer leicht sich umzugewöhnen, aber ich finde es lohnt sich. Die „konventionellen“ Erziehungsmethoden haben uns beide immer sehr unglücklich gemacht.

  • Jana

    Reply Reply 10. November 2016

    Im Großen und Ganzen kann ich dem Artikel zustimmen. Was mir nicht einleuchtet, ist die Verdammung einer „Grenzsetzung“. Natürlich müssen Kindern lernen, die Grenzer anderer Menschen zu akzeptieren und zu respektieren. In dem genannten Beispiel wird genau das mit „Hey, ich will nicht gehauen werden“ übrigens getan. Ein Kind, das die Grenzen anderer Kinder oder Erwachsener übertritt, sollte eine Rückmeldung dafür bekommen. Grenzen können auch liebevoll und wertschätzend mitgeteilt werden. Ich sehe darin keinen Widerspruch.

  • Marina

    Reply Reply 7. Dezember 2016

    Liebe Aida,

    wow, welch inspirierende Beharrlichkeit so ein komplexes Thema so nachvollziehbar aufzuschlüsseln! Deine Worte helfen mir für meine Standpunkte mutig und mit guten Argumenten im Gepäck einzustehen. Vielen Dank Dir!
    Ich freue mich, Dir begnet zu sein,
    Marina

  • Katja

    Reply Reply 7. Dezember 2016

    Hallo Aida,
    erst seit kurzem lese ich mit Begeisterung und Neugier deine Ideen und Gedanken zur Begleitung unserer Kinder. Vieles ist in der Probephase, ich korrigiere mich so oft, da ich es anders gewohnt bin zu „erziehen“ ….. Aber der Fokus, den du bereitest, ist angenehm und lebbar.
    Mein Mann ist Hispanohablante – es ist viel zu mühsam, deine Ideen zu übersetzen (dazu kommt, dass es dann ja aus meinem Mund kommt, nicht selbstbestimmt „gelesen“ o.ä.). Noch haben wir sehr unterschiedliche Ansichten zur „Erziehung“. Das möchte ich gern ändern und eben z.Bsp. deine Alternativen und Gedankenkonstrukte aufzeigen. Gibt es deine Texte in Spanisch???

    Vielen Dank und eine schöne Adventszeit.
    Herzlich – Katja

  • Uli

    Reply Reply 28. April 2017

    „Das macht Mama ganz traurig.“ ist nichts anderes als psychische Erpressung und verpflichtet das Kind zur Wiedergutmachung oder es wird in Schuld bleiben.

    Ich dachte ebenso, bevor ich den Text las, das drückt meine gefühle aus. Aber du hast recht, u wenn ich genau in mich höre, wusste ich innerlich der satz stumm nicht. Seit ein paar tagen weint meine Tochter morgens in der Kita. Ich sage ihr sie hat alle lieben Leute um sich wenn sie traurig ist, durstig etc. U wenn sie weint bin ich auch traurig u muss mit weinen. Was sag ich stattdessen??? Ohne psychische Erpressung?

    Ps ich liebe deine texte, nicht nur Wiederholungen das man überall lesen kann, sondern immer wieder vollkommen neue Gedanken….

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